Welche nachhaltige Taschen gibt es?

Bild des Margelisch Rucksacks - eine echt nachhaltige Taschen

Nachhaltige Taschen sind mehr als nur ein Trend

Mode kann sehr schön sein, aber nachhaltig ist sie nicht immer. Das dies auch anders geht zeigt dieser Artikel, welcher sich mit Herstellern von nachhaltigen Taschen und Rucksäcken beschäftigt.

Nachhaltige Taschen aus Amsterdam

Die niederländische Marke O My Bag produziert einige nachhaltige Taschen. Die Taschen werden in Amsterdam designt und im indischen Kalkutta unter fairen Bedingungen von Hand hergestellt. Auch das Leder von O My Bag kommt ohne schädliche chemische Behandlung aus, weswegen die Taschen aus Ökoleder bestehen. Darüber hinaus arbeiten die Täschner in einer sicheren und nachhaltigen Umgebung.

Nachhaltige Taschen aus Kanada

MATT & NAT steht für Mat(t)erial und Nature. Die Marke gibt es bereits seit dem Jahre 1995 und sie hat ihre Wurzeln im kanadischen Montreal. Sie benutzt gar kein Leder oder andere Materialien, welche von Tieren stammen. Seit 2007 nutzen die Kanadier sogar nur Leinen, welches komplett aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wurde; ein sehr nobler Ansatz! Ebenso wird in der Firma vegane Ernährung gross geschrieben. Bekannte Individuen haben bereits ebenfalls schon MATT & NAT getragen; dazu gehören Nathalie Portmann, Charlize Theron und Tobey Maguire.

Hamburg kann auch nachhaltige Taschen

Sandra Schittkowski mag vielleicht einen lustig klingenden Namen haben; ihre Arbeit sollte jedoch Ernst genommen werden. Mit ihrer Marke NINE TO FIVE spricht sie trendige Frauen an, für die Nachhaltigkeit ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Sie stellt ihre Taschen und Schuhen nur nachhaltig in europäischen Firmen her. Gerne experimentiert Sandra auch, beispielsweise mit Ananasleder, wie sie in einem Interview erzählt. Wer nachhaltige Businessmode sucht und darüber hinaus noch ein Herz für Hamburg hat, der wird bei Nine to Five vermutlich fündig werden.

Taschen aus Kork

Aus Kork lassen sich ebenfalls ansehnliche Taschen herstellen. Der beste Beweis dafür sind die Taschen von Belaine. Diese Taschen werden von der Gründern Bianca Osterholz selbst hergestellt und das nicht irgendwo im Ausland; ausser man hält Bayern dafür. 😉 Auf jeden Fall werden die Taschen in Ergolding hergestellt und finden von dort aus ihren Weg in die weite Welt. Die Taschen sind handgearbeitet, vegan und zumeist Einzelstücke. Geht es eigentlich noch besser?

Nachhaltigkeit durch Upcycling

Ein weiteres nachhaltiges Label aus Hamburg ist Bridge & Tunnel. Das Unternehmen wurde von Constanze Klotz und Lotte Erhorn gegründet, darüber hinaus ist die dänische Designerin Signe Bonnesen mit im Boot. Dabei legen sie beispielsweise Wert auf Upcycling; d.h. dass Müll in Produkte umgewandelt wird, welche man wiederum nutzen kann; dadurch wird weniger Raubbau an anderen Ressourcen betrieben. Ebenso möchten sie Menschen mit der lokalen Produktion aus der Langzeitarbeitslosigkeit helfen. Bevor Constanze & Lotte Bridge & Tunnel  gründeten, halfen Sie bereits einem muslimischen Nähclub; soziale Verantwortung geht bei diesen beiden Powerfrauen also deutlich über das Material hinaus.

Fair trade Ökotaschen gibt es übrigens bei manbefair. Das Team arbeitet mit Indern zusammen und es wird nur mit pflanzlich gegerbtem Eco-Leder gearbeitet, welches selbstredend chromfrei ist. Ebenso spielt fair trade für die Marke eine grosse Rolle. Die Marke bietet einige Taschen für Frauen wie Männer.

Nachhaltige Taschen aus der Schweiz – Margelisch

Margelisch braucht sich ebenfalls nicht verstecken. Die schweizer Marke arbeitet mit Bio-Baumwolle; was man seinen Taschen und Rucksäcken aber nicht im geringsten ansieht; diese könnten locker neben Marken hängen, welche weniger wert auf Nachhaltigkeit legen und dabei modisch voll und ganz mithalten. Die Baumwolle ist GOTS zertifiziert, es wir mit eco-Leder gearbeitet und die Taschen werden von Hand in Indien hergestellt; das Design stammt aus der Schweiz.