Wie wird man Designer?

Die attraktive Reisetasche vintage leder Traveller im Vordergrund mit roten Reißverschlüssen

Wie man Designer wird – Hier unsere Ansätze

Manche Klamotten, zumeist diese von bekannten und exklusiven Marken, zeichnen sich oft durch 2 Merkmale aus; ihre Form ist sehr ansehnlich und das Material hochwertig. Aber wie wird man eigentlich ein Designer, bzw. eine Designerin?

Die Ausbildung zum Designer

Es gibt einige Wege, welche zum Designberuf führen. Eine Möglichkeit ist ein Studium. Es gibt in Deutschland, wie auch im Ausland, Schulen, welche sich auf Modedesign spezialisiert haben. Dort werden Studenten sowohl theoretische, als auch praktische Inhalte für ihren Einstieg in die Modewelt vermittelt. Ausserdem lernen Studenten und Studentinnen dort beispielsweise über Designtheorie oder auch Kostümgeschichte. In Deutschland bekannte Hochschulen sind unter anderem die Hochschule in Hannover oder auch die HTW in Berlin.

Der praktische Ansatz zum Designer

Man muss allerdings nicht auf die Hochschule gehen, um Wissen über Modedesign zu erlangen. Manche Betriebe bieten ebenfalls eine Ausbildung an, wodurch angehende Modedesigner bereits einige praktische Erfahrung mitnehmen. Selbstverständlich können auch Autodidakten Modedesigner werden, allerdings benötigen diese zumeist noch etwas mehr Motivation, da sie keine vorgegebenen Strukturen haben, welche beispielsweise in einer Hochschule oder einem Betrieb existieren.

Als Designer sollte man ausserdem gerne und gut Zeichnen können. Egal ob man eine Tasche, ein Kleid oder ein paar Schuhe entwirft; alle beginnen mit einer Skizze. Ebenso spielen Farben- und Formenlehre, sowie Modegeschichte eine Rolle. Insbesondere die Modewelt ist sehr von Trends geprägt. Deswegen hilft es, zu wissen, welche Mode in der Vergangenheit in war und was derzeit gefragt ist. Experten können so beispielsweise schätzen, wann ein Stil wieder Mode wird oder sogar eigene Trends setzen.

Ebenso hilft es, gewisse handwerkliche Fähigkeiten zu besitzen; sei es, um die Zeichnung zu digitalisieren oder an der Nähmaschine zu arbeiten, bzw. von Hand zu nähen. Designer setzen gerne ihre Vorstellungen um, jedoch muss es auch Kunden geben, welche diese Vorstellungen attraktiv finden; zumindest wenn ein Designer von seinen Produkten ein finanzielles Auskommen erwirtschaften möchte.

Es hilft in jedem Fall, Ausdauer mitzubringen und zu schauen, was andere Designer machen, bzw. welche Wege diese gingen, um bekannt zu werden, aber auch Umsätze zu steigern. Ein gutes Netzwerk kann ebenfalls helfen, ebenso wie Ausdauer. Speziell wenn man etwas entwirft, was sich nicht an einen Mainstreammarkt richtet, so kann es sein, dass ein Designer eine gewisse Zeit braucht, bis er seine Zielgruppe nicht nur identifiziert, sondern auch angesprochen hat. Deswegen hilft es, dem Designerdarsein leidenschaftlich nachzugehen, um auch in schwierigeren Zeiten den Garn nicht direkt in die Ecke zu schmeissen.