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Woran erkennt man eine billige Tasche?

Billig muss nicht schlecht sein, aber billig ist selten gut

Wohlgemerkt, dieser Artikel befasst sich mit Taschen, welche von eher schlechter Qualität sind. Es gibt durchaus auch einige Taschen, welche ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten, beispielsweise von Brady oder Croots.

Schlechte Qualität kann man sehen

Woran erkennt man die Qualität einer Tasche? Ganz einfach: an ihrer Verarbeitung. So haben billige Taschen schlechte Nähte. Diese sind nicht gerade, das Garn ist minderwertig, der Einstich so groß wie ein Krater. Wenn die Nähte schnell aufgehen oder sich schnell abnutzen oder kurvig sind wie der Nürburgring, spricht dass für sehr schlechte Qualität. Je mehr Stiche sich auf einem Zentimeter befinden, desto besser sind die Nähte verarbeitet.

Auch ein Reißverschluss kann Aufschluss über die Qualität einer Tasche geben. Bleibt dieser oft stecken oder riecht er gar komisch? Dann zeugt das eher von einem sehr billigen Reißverschluss. Gute Reißverschlüsse sind beispielsweise von der Schweizer Firma Riri oder auch YKK. Unsere Taschen sind natürlich mit diesen gefertigt.

Und auch Leder ist nicht gleich Leder. Es gibt Lederimitat, was dem Original zwar ähnlich sieht, aber bei weitem nicht über die selben Qualitätsmerkmale verfügt. Dies erkennt man oft auch am Geruch, da Leder einen sehr spezifischen Geruch hat. Aber auch am Griff und an der Haptik. Es fühlt sich weich aber robust an, ist warm und hat Poren.

Auch im Innern zeigt eine billige Tasche ihr wahres Gesicht

Das Innenleben einer Tasche kann ebenfalls Aufschluss geben. Ein Beispiel dafür ist das Innenfutter einer Tasche, bzw. das Material aus welchem es gefertigt wurde. Fühlen sie vor dem Kauf einer Tasche dieses Material und verschaffen sich einen Eindruck von ebendiesem.

Es macht allgemein Sinn, sich über das Material Gedanken zu machen. Hochwertige Taschen sind oft aus dichtem, hochwertigem Canvas, Baumwolle oder Leder gefertigt; billige dagegen aus Plastik.

Achten Sie auch auf die Griffe, bzw. Schlaufen einer Tasche. Schließlich tragen diese das Gewicht und sollten von daher sehr gut verarbeitet sein, so dass ihnen die Tasche nicht irgendwann unverhofft von den Griffen fällt. Paradebeispiele für gute, hochwertige Griffe sind Tusting und Croots. Das Leder hier ist von einmaliger Qualität.

Billige Taschen im Urlaub erworben

Ebenfalls beliebt ist der Kauf von vermeintlichen Designertaschen in Urlaubsländern, die es mit dem Urheberrecht nicht so genau nehmen. Obwohl sich mancher Käufer vielleicht über die preiswerte Tasche freut, so ist diese zumeist deutlich schlechter als das Original verarbeitet und hält bei weitem nicht so lange. Außerdem kann es sein, dass Sie bei ihrer Heimreise nach Deutschland vom Zoll herausgewunken werden. Falls die Tasche über 430 Euro gekostet hat, so muss sie versteuert werden. Falls Sie darüber hinaus mehrere Taschen erworben haben, besteht die Möglichkeit, dass Sie wegen möglichem Handel angezeigt werden.

Es gibt auch qualitativ hochwertige Taschen, welche nicht von italienischen oder französischen Designern stammen. Filson ist ein Beispiel dafür, aber auch Croots, Tusting, Brady und Margelisch. Maßgeblich können sich sehen lassen.